EN Überschrift (H1)

Der Spediteur wird zum Frachtführer und haftet nach CMR bei:

Selbsteintritt

als Fixkostenspediteur

als Sammelladungsspediteur

 

 
LKW-Nahverkehr            LKW-Fernverkehr            LKW - grenzüberschreitend 

(Inland)                           (Inland)
Haftungsgrundlage
CMR innerstaatliches Recht                                   CMR
Geltungsbereich
Beförderung innerhalb Österreichs                         Beförderungen im 

grenzüberschreitenden Verkehr

Haftungsgrundsatz Gefährdungshaftung
Höchstersatzgrenzen 8,33 SZR je kg Rohgewicht
Reklamationsfristen:
bei äußerlich
erkennbaren
Schäden

bei anderen

bei Auslieferung



unverzüglich, spätestens 7 Tage nach Ablieferung
Verjährungsfristen 1 Jahr
Beginn a) bei Teilverlust mit Ablieferung (gilt auch für Beschädigung) b) bei Totalverlust am 30. Tag nach Ablauf der vereinbarten Lieferfrist, sonst am 40. Tag (CMR: mit dem 60. Tag nach Übernahme durch den Frachtführer) c) in allen anderen Fällen mit Ablauf von 3 Monaten nach Abschluss des Beförderungsvertrages

EN Überschrift (H1)

1. Der Frachtführer haftet für gänzlichen oder teilweisen Verlust und für Beschädigung des Gutes, sofern der Verlust oder die Beschädigung zwischen dem Zeitpunkt der Übernahme des Gutes und dem seiner Ablieferung eintritt sowie für Überschreitung der Lieferfrist.

 

2. Der Frachtführer ist von dieser Haftung befreit, wenn der Verlust, die Beschädigung oder die Überschreitung der Lieferfrist durch ein Verschulden des Verfügungsberechtigten, durch eine nicht vom Frachtführer verschuldete Weisung des Verfügungsberechtigten, durch besondere Mängel des Gutes oder durch Umstände verursacht worden ist, die der Frachtführer nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte.

 

3. Um sich von seiner Haftung zu befreien, kann sich der Frachtführer weder auf Mängel des für die Beförderung verwendeten Fahrzeuges noch gegebenenfalls auf ein Verschulden des Vermieters des Fahrzeuges oder der Bediensteten des Vermieters berufen.

 

4. Der Frachtführer ist vorbehaltlich des Artikels 18 Absätze 2 bis 5 von seiner Haftung befreit, wenn der Verlust oder die Beschädigung aus den mit einzelnen oder mehreren Umständen der folgenden Art verbundenen besonderen Gefahren entstanden ist:

a) Verwendung von offenen, nicht mit Planen gedeckten Fahrzeugen, wenn diese Verwendung ausdrücklich vereinbart und im Frachtbrief vermerkt worden ist;

b) Fehlen oder Mängel der Verpackung, wenn die Güter ihrer Natur nach bei fehlender oder mangelhafter Verpackung Verlusten oder Beschädigungen ausgesetzt sind;

c) Behandlung, Verladen, Verstauen oder Ausladen des Gutes durch den Absender, den Empfänger oder Dritte, die für den Absender oder Empfänger handeln;

d) natürliche Beschaffenheit gewisser Güter, derzufolge sie gänzlichem oder teilweisem Verlust oder Beschädigung, insbesondere durch Bruch, Rost, inneren Verderb, Austrocknen, Auslaufen, normalen Schwund oder Einwirkung von Ungeziefer oder Nagetieren, ausgesetzt sind;

e) ungenügende oder unzulängliche Bezeichnung oder Numerierung der Frachtstücke;

f) Beförderung von lebenden Tieren.

 

5. Haftet der Frachtführer auf Grund dieses Artikels für einzelne Umstände, die einen Schaden verursacht haben, nicht, so haftet er nur in dem Unfang, in dem die Umstände, für die er auf Grund dieses Artikels haftet, zu dem Schaden beigetragen haben.

EN Überschrift (H1)

Umrechnungsgrössen von Rechnungseinheiten durch den internationalen Währungsfonds (IWF) mit verlautbarter Kursfestsetzung durch die Österreichische Nationalbank.

Kurs 21.11.02 – 1SZR – 1,32576 EUR

Somit betragen 8.33 SZR derzeit 11,04 EUR

 

Nach Beginn der dritten Stufe der WWU hat der IWF die im SZR-Korb enthaltenen Währungsbeträge für die deutsche Mark und den französichen Franc duch entsprechende Eurobeträge - unter Zugrundelegung der offiziellen Konversionskurse - ersetzt. Seit dem 1. Jänner 1999 ergibt sich der Wert der SZR aus nachfolgend angegebenen Währungsbeträgen: Euro (Frankreich) 0,1239; Euro (Deutschland) 0,2280; japanischer Yen 27,200; Pfund Sterling 0,1050; US-Dollar 0,5821.

 

Die SZR-Verzinsung entspricht seit dem 1. Mai 1981 dem gewichteten Durchschnitt nationaler Geldmarktsätze. Seit dem 1. August 1983 wird die SZR-Verzinsung wöchentlich am Freitag für die nächste Woche festgelegt. Die Gewichtung ergibt sich aus den jeweils aktuellen Anteilen der entsprechenden Währung am Wert des Währungskorbs.